Warum wir noch auf E-Autos verzichten

Wir wurden schon öfter gefragt, warum wir keine Hybrid- oder Elektrofahrzeuge zur Abholung der Wertstoffe einsetzen. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Wir verzichten bewusst auf den Einsatz in unserem Fuhrpark. Natürlich achten wir  bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge auf den Schadstoffausstoss. Allerdings ist die individuelle CO2 Emission nicht der ausschlaggebende Faktor. Neben den teilweise horrenden Anschaffungspreisen von Hybrid- oder Elektrofahrzeugen, besitzen viele bis heute eine sehr schlechte Ökobilanz. Die verwendeten Materialien der Batterieherstellung Lithium, Kobalt und Mangan, welche nur mit enormen Energieaufwänden produziert und mit langen Transportwege beschafft werden, verursachen starke Belastungen. Dazu kommt die problematische Wiederaufbereitung der Batterieblöcke, welche schädliche Langzeiteffekte auf die Umwelt haben. Nur weil die Fahrzeuge keinen Auspuff besitzen, werden sie fälschlicherweise oft als „Zero Emission“ angepriesen. Diese Aussage gilt allerdings nur für den Betrieb der Fahrzeuge. Erstellt man eine umfassende Ökobilanz und bezieht alle Faktoren mit ein, sind aktuell, zumindest bei den Lieferwägen, immer noch moderne Dieselfahzeuge die logische Wahl. Denn auch andere Konzepte, wie Bioethanol, Biodiesel oder Erdgas verlieren bei genauerer Betrachtung, schnell viel von ihrem Charme. Die Problematik von Monokulturen zur Brennstoffherstellung inklusive dem übermässigen Einsatz von Pestiziden und Lebensmittel in den Treibstofftank zu füllen, sind nur einige der kritischen Argumente. Auch gasbetriebene Motoren sind keine echte Alternative. Neben der Tatsache, dass auch Erdgas ein fossiler Brennsstoff und nicht unendlich förderbar ist, bedingt ein bivalenter Antrieb ein höheres Gesamtgewicht, wodurch ein Teil des vermeintlichen Vorteils eingebüsst wird.
Unser neuer IVECO Daily besitzt eines der effizientesten Antriebssysteme auf dem Markt. Es entspricht der Abgasnorm Euro 6d-TEMP und damit dem höchsten Standard für Verbrennungsmotoren. Zum jetzigen Zeitpunkt schneiden solche Fahrzeuge sowohl ökonomisch als auch ökologisch deutlich besser ab, als alternative Antriebssysteme. 

Erfahre Mehr Über Unseren Recycling Prozess

Wir arbeiten mit zuverlässigen Partnern

Oft werden wir gefragt, ob und wie wir denn genau nach der Sammlung die abgegebenen Wertstoffe rezyklieren. Dies ist ein komplizierter Prozess, denn jeder Wertstoff hat seinen eigenen Wiederverwertungsprozess und muss separat behandelt werden. Um eine gleichbleibend hohe Qualität bei der Trennung und Weiterleitung in die einzelnen Warenströme zu gewährleisten, arbeiten wir deshalb mit eingeführten Recycling Partnern, wie z.B. der Firma KIBAG zusammen. Diese verfügen als renommierte Recyclingunternehmen über das nötige Netzwerk und das Know-how, die gesammelten Wertstoffe zuverlässig der Wiederaufbereitung zuzuführen. Unsere Säcke werden dort geöffnet und von Hand sortiert. In der Regel werden die einzelnen Fraktionen anschliessend in die bestehenden Recyclingkanäle der Schweiz weitergeleitet (PET Recycling Frauenfeld, Getränkekartons und Tetrapak Weinfelden, Batterien an Innobat, Glas an Vetroswiss, etc.).

Kunststoff ist die einzige Ausnahme

Eine Ausnahme bilden Kunststoffe. Die Aufbereitung von Kunststoffen ist in der Schweiz oft nicht wirtschaftlich und wird deshalb grösstenteils verbrannt. Im Gegensatz zum benachbarten Ausland gibt es kein staatlich organisiertes Sammelsystem, wie zum Beispiel die «Gelbe Tonne» in Deutschland oder Österreich. Deshalb fehlt eine entsprechende industrielle Sortierung. Nach der ersten Sortierung leiten unsere Partner Mischkunststoff an grenznahe Sortierungsanlagen im Ausland weiter (z.B Loacker in Lustenau oder die Firma Vogt in Bad. Rheinfelden). Dort werden sie maschinell weiter sortiert und vor Ort oder zurück in der Schweiz wieder aufbereitet. Dennoch bleibt eine gewisse Quote übrig, welche thermisch verwertet werden muss. Gewisse Mischformen, zu stark verschmutzte oder zu kleinteilige Kunststoffe werden auch bei unserem System verbrannt. Allerdings liefern unsere Partner die Kunststoffe an die Zementindustrie, wo sie als Alternativbrennstoff Steinkohle ersetzt. Damit trägt selbst die Verfeuerung durch die höhere Energieausbeutung als in einer Kehrichtverbrennungsanlage, aktiv zur Einsparung von CO2 bei. Dieses Vorgehen ist nach unserem Wissensstand aktuell das CO2 freundlichste Vorgehen.

5 reasons why you need a WeRecycle subscription

Almost all of our raw materials are finite, so recycling is more and more a topic that everyone should deal with. Whether we Swiss are now world champions in recycling or not is a minor matter. Because fact is, we have a good system. Unlike in Germany, for example, waste is sorted and separated in households. Everybody volunteers to help with recycling on a voluntary basis.

1. Recycle more

The effort for the individual to separate recyclables into four, five or even ten categories is extremely high. WeRecycle enables much higher recycling rates by relieving customers of the need to distinguish between recyclable and non-recyclable. Internally, we estimate that WeRecycle customers contribute an average of 40% more to recycling than self-sorters.

2. Save space

With WeRecycle you save a lot of space, because a “home sorting point” with plastic, aluminum, glass can occupy a large area. If someone separated just as accurately as we did with WeRecycle, he would have to provide 10 different sacks and thus safely fill a small space.

3.  Save time

Time is also a resource with limited availability, but unfortunately there is no way to recycle it, so it’s all the more valuable. With the Werewolf Cycle subscription, the time required for recycling approaches zero.

4. Simplify your life

The Google search is bombarded with recycling issues. Where is the nearest aluminum station? Can I dispose of PET in a plastic container? Is there paper recycling? With our subscription, this belongs in the past. We accept ten recyclables and everything just gets in the bag.

5.  Support the Swiss Start-Up scene

Environmental start-ups are rare in Switzerland. With the subscription you help to pay more attention to the scene.

Thank you so much!

Did you know how aluminium is recycled?

The slightly silvery metal aluminium obtained from bauxite is nowadays mostly known from beverage cans or food tubes. A special property of aluminium is its resistance to light and oxygen.

Why is aluminium recycled?

Aluminium can be reused almost indefinitely. After the first remelting, it is referred to as secondary aluminium. The recycling of aluminium requires only 5% of the energy required for production. This protects the environment from up to 9.87 kilograms of harmful CO2 emissions per kilogram of recycled aluminium. This makes aluminium recycling an extremely important environmental process.

In Germany, the secondary aluminium market already exceeds the primary market with over 250,000 tonnes. It should also be noted that bauxite is a finite resource and that more and more aluminium will have to be supplied from the recycling process in the future.

How is aluminium recycled?

After collection and separation, the aluminium products are mechanically cleaned and then melted. The still liquid aluminium is pressed from the melt into ingots and pressed out while still warm by means of rollers. The resulting aluminium rolls can then be processed into new products.

 

Facts & figures

More than 800m€ are spent each year on recycled aluminium.

Recycling an aluminum can saves the same energy it costs to listen to a song on your iPod.

Aluminium is the most valuable material in the recycling bag.